Presse

Pressestimmen

Zeitungsartikel der NOZ Ems Zeitung vom 15.04.2018

Kultur und Kunst als Lebensmittel erkennen

Von Jennifer Kemker

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Betrachter soll sich individuell auf die Kunst einlassen, wie Künstlerin Renate Gatner

(von links) Ursula Mersmann, Gitta Connemann und Ansgar Ahlers erklärte. Foto: Jennifer Kemker

 

Papenburg. Einen Einblick in die Arbeit der Künstler der Kunstschule Zinnober, die ihr Werke zum Thema “SpannWeite – Ästhetik“ im Forum Alte Werft ausstellen, verschaffte sich CDU-Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann.

 

Im Rahmen des Projektes „ÄPfEL - Ästhetisches Programm fürs Emsland“ beschäftigten sich Olga Berg, Renate Gatner Editha Janson und Alexej Janzen mit dem Begriff der Ästhetik und seinen zwei Bedeutungsrichtungen „Schönheit“ und „Wahrnehmung“.

 

Bei der Erarbeitung der Ausstellung ließen sich die Künstler auf die Ästhetik, den künstlerischen Prozess und die soziale Skulptur ein, erforschten sie gemeinsam und machten sie für den Besucher sichtbar. „Wir sind selbst in den Prozess gegangen, denn es sollte etwas entstehen, das authentisch aus dem Impuls erwächst“, so Kunstschulenleiterin Petra Wendholz. Ebenso wird die Architektur des Raumes als selbst gestaltetes und vermittelndes Element berücksichtigt, wie Wendholz sagt.

 

Auf der einen Seite liegt nach ihren Worten der Schwerpunkt auf der Vermittlung des künstlerischen Prozesses. Auf der anderen Seite stehe auch die individuelle Wahrnehmung verschiedener Themenbereiche, etwa Horizonte im Blickpunkt. Den dritten Schwerpunkt bildet schließlich die Schönheit fertiger Kunstwerke, die Perfektion, das Ergebnis.

 

Bereits durch das Eingangsbild an der Fensterfront der Galerie werde durch verschieden große Äpfel, die an die Scheiben teilweise übereinander geklebt wurden, die Unterschiedlichkeit deutlich, die die Möglichkeiten der Kunst aufweisen. Ungewöhnlich sind laut Wendholz auch die Lampen, die in der Mitte des Raumes aufgehängt wurden. Weil sie aus der Bevölkerung kommen, hätten sie eine eigene Geschichte.

 

Die Besucher sollen nach Aussage der Künstler die individuellen Eindrücke aus der Ausstellung, die noch bis zum 22. April zu sehen ist, mitnehmen und Kultur als „ein Lebensmittel“ erleben. „Es ist nicht richtig, wenn man Kultur nur als das Sahnehäubchen versteht“, sagte Connemann. Kunst und Kultur sei wichtig, um sich selbst zu entdecken. Gerade Kinder und Jugendliche, die eine künstlerische Bildung genießen, seien stärker, klüger und kreativer, so Connemann.

Zeitungsartikel der NOZ Ems Zeitung vom 15.03.2018

Ihr gemeinsames Bild haben die Teilnehmer nach dem Kurs präsentiert. Foto: Katja Daron

 

kad Papenburg. Einen Workshop der etwas anderen Art gab es in der Kunstschule Zinnober unter der Leitung der freischaffenden Künstlerin Renate Gatner. Unter dem Thema „Ästhetische Bildung“ konnten Erwachsene in die Rolle ihrer Kinder schlüpfen.

 

Im Kurs „Ästhetische Bildung – Kreativ wie Kinder“ haben Mütter, Großmütter und Erzieherinnen nacherlebt, was sonst ihre Kinder von der Künstlerin erlernen. Unter dem Titel „Ästhetische Bildung von klein auf“ veranstaltet Gatner normalerweise Kurse für Zwei- bis Vierjährige.

 

„Kindern in ihrer Entwicklungsphase Spielraum lassen sich kreativ zu entfalten“, sei das Ziel des Programms, sagt Gatner. Mit bestimmten Methoden sollen die Teilnehmer ästhetische Erfahrungen sammeln und so kreativ wie möglich selbst forschen. Die Aktivitäten sollen zum einen die Wahrnehmungsfähigkeit unterstützen, beispielsweise durch Arbeiten mit Ton, Knete oder Kleister. Zum anderen sollen die Kinder spielerisch Lernen, zum Beispiel wie verschiedene Farben miteinander reagieren, erklärt die Künstlerin.

 

Die freie Auseinandersetzung mit Kunst stehe im Vordergrund stehen, so Kunstschul-Leiterin Petra Wendholz. Ganz ohne Hilfe würde es allerdings nicht funktionieren. „Die Kleinen brauchen eine vorbereitete Situation, in dieser sollen sie jedoch ihren eigenen Impulsen folgen“, erklärt sie. Bei den 90-minütigen Kunstkursen sollen „Eltern beobachten und begreifen, ohne einzugreifen“, sagt Wendholz.

 

Doch anstatt zuzugucken, war es den Erwachsenen nun möglich, selber kreativ zu werden und die Welt ihrer Kinder nachzuempfinden. Beim Malen mit den Fingern und Gestalten mit Ton und Papier wurden haptische Erfahrungen gesammelt. Anschließend haben die acht Teilnehmerinnen gemeinsam an einem Kunstwerk unter dem Motto „von der Linie zur Fläche“ gearbeitet.

 

Jede von ihnen bekam eine Flasche mit Farbe, die sie beliebig auf einer transparenten Folie verteilten. Die Folie wurde anschließend zusammengefaltet und die Teilnehmerinnen konnten beim Verteilen der Farbe mit den eigenen Händen, aktiv den Veränderungsprozess des Bildes beeinflussen. Das Kunstwerk soll so in der Kunstschule angebracht werden, dass durch Sonneneinstrahlung ein Lichtspiel aus vielen Farben entstehe und dem Betrachter Raum für Interpretation lasse, sagt Wendholz.

 

Der nächste Kurs für Kinder findet am Donnerstag, 12. April, in der Kunstschule Zinnober statt, außerdem könne Gatner sich vorstellen, dass sie ihr Angebot ausbaut, um etwa für Erzieherinnen und pädagogische Kräfte Weiterbildungen anzubieten.

Zeitungsartikel der NOZ Ems Zeitung vom 27.01.2018

 

Raumkonzept entwickelt: Neue Ausstellung in Papenburger Kunstschule

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zur Eröffnung der Ausstellung „SpannWeite - Ästhetik“ am vergangenen Sonntag kamen etwa 100 Kunstinteressierte in die städtische Galerie, darunter auch Bürgermeister Jan Peter Bechtluft (links). Foto: Papenburg Kultur

 

Papenburg. Eine neue Ausstellung ist in der Kunstschule Zinnober in Papenburg zu sehen. Sie läuft noch bis zum 22. April.

Die Künstler Olga Berg, Renate Gatner, Editha Janson und Alexej Janzen haben zusammen mit der Kunstschule Zinnober ein Raumkonzept mit dem Titel „SpannWeite – Ästhetik“ entwickelt.

Mehr als 100 Kunstinteressierte waren der Einladung der Kunstschule in das Forum Alte Werft zur Eröffnung gefolgt. Eingeleitet wurde sie mit einer Rede des Bürgermeisters Jan Peter Bechtluft, in der er die Bedeutung der Kunstschule für das kulturelle Leben in Papenburg hervorhob.

Anschließend folgte der erste Teil der Ausstellung mit den Klangkünstlern Rike und Otmar Nickolay, die den Zuhörern mit ihrer sogenannten „Klangdusche“ musikalisch und meditativ den Zugang zu ihren inneren Räumen ermöglichten. Wie die Kulturwissenschaftlerin Hildegard Kurt weiter ausführte, existierten die Arbeiten auf der Grundlage eines erweiterten Verständnisses von Kunst, wofür Joseph Beuys die Formel „Jeder Mensch ein Künstler“ prägte. Es gehe darum, Zugänge zu dem schöpferischen Potenzial zu erschließen, das jedes Individuum per Geburt in sich trage. In der Ausstellung, die sich auf diese Arbeit beziehe, stünden der künstlerische Prozess und die Wahrnehmung im Vordergrund. Nach einem kurzen Sektempfang gingen die Gäste in die Galerie und wurden von den Künstlern, geleitet durch das Raumkonzept, zu den zahlreichen Exponaten geführt.

Die Ausstellung ist noch bis zum 22. April jeweils von Montag bis Donnerstag vom 10 bis 17 Uhr geöffnet. An Sonn- und Feiertagen kann nach Absprache mit der Kunstschule unter der Telefonnummer 04961/3829 eine Besichtigung vereinbart werden. Während der Ausstellungszeit werden verschiedene Aktionen stattfinden, die laut Kunstschule jeweils vorher angekündigt werden. Der prozesshafte Charakter der Veranstaltungen gehöre ebenfalls zum Konzept. Beginnen wird der Künstler Alexej Janzen, der ab dem 1. Februar jeden Donnerstag zwischen 14 Uhr und 17 Uhr in der Galerie sein wird, um dort in der Ausstellung zu malen.

 

 

Zeitungsartikel der NOZ Ems Zeitung vom 20.01.2018

20.01.2018

Eröffnung am Sonntag, 21. Januar

Ausstellung über das Thema Ästhetik in Papenburg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Von Julia Diner

Künstler der Kunstschule Zinnober mit Kulturreferent Ansgar Ahlers (Mitte), Leiterin der Kunstschule Petra Wendholz (2. von rechts) und die stellvertretende Leiterin Viola Tallowitz-Scharf (rechts). Foto: Julia Diner

 

jdi Papenburg. Die Ausstellung „SpannWeite – Ästhetik“ ist ab dem 21. Januar in der Galerie im Forum Alte Werft Papenburg zu sehen. Sie ist ein Raumkonzept von vier Künstlern und der Kunstschule Zinnober, das im Rahmen des Projektes „ÄpfEL – Ästhetisches Programm fürs Emsland“ stattfindet.

 

Die Ausstellung thematisiert den Begriff der Ästhetik in seinen zwei Bedeutungsrichtungen „Schönheit“ und „Wahrnehmung“, erläutert die Künstlerin Editha Janson. Dabei wurde die Galerie in mehrere Bereiche aufgeteilt, um den Besuchern die Thematik von mehreren Blickwinkeln darzustellen. „Somit kann die eigene Wahrnehmung beeinflusst und sogar verändert werden“, so Viola Tallowitz-Scharf, stellvertretende Leiterin der Kunstschule.

 

Die Idee hinter dem Konzept entwickelte sich während eines Workshops mit der Kulturwissenschaftlerin Dr. Hildegard Kurt, in dem es besonders um „Wahrnehmung“, „Soziale Plastik“ und „Künstlerischer Prozess“ ging. In gemeinsamer Arbeit der Kunstschule Zinnober und den Künstlern Olga Berg, Renate Gatner, Editha Janson und Alexej Janzen entstand seit Sommer 2017 dieses Konzept.

Mit Kohle gemalte Bilder

 

Janzen baute für die Ausstellung eine Art Atelier auf, um den Besuchern den Prozess bis zu einem fertigen Kunstwerk sichtbar zu machen. „Oft weiß man als Betrachter gar nicht, welche Arbeit und Prozesse sich hinter einem Bild verstecken“, betonte Tallowitz-Scharf. In einem weitereren Bereich der Ausstellung werden mit Kohle gemalte Bilder gezeigt, die „in Bewegung entstanden sind“, erklärte Gatner. „Die Kohle lässt sich gut mit den Händen verstreichen und erzeugt damit einen eher meditativen Arbeitsprozess“.

 

Kurt, Kulturwissenschaftlerin und Expertin für Werke des Aktionskünstlers und Kunsttheoretikers Joseph Beuys, wird im Januar an ausgewählten Schulen mit Schülern der neunten und zehnten Klassen den Beuys-Film „Zeige deine Wunde“ von Rüdiger Sünner zeigen und im Sinne der Sozialen Plastik nach Beuys praktisch arbeiten.

 

Am Sonntag, 21. Januar, um 17.30 Uhr findet die Ausstellungseröffnung im Theater und danach in der Galerie der Alten Werft statt. Kurt gibt eine Einführung in die Ausstellung. Teil der Eröffnung wird eine musikalische Klangdusche von Rike und Otmar Nickolay sein. Die Ausstellung ist bis zum 22. April anzuschauen.

Zeitungsartikel des Generalanzeigers vom 17.11.2017

Zeitungsartikel des General-Anzeiger vom 26.10.2017

Generalanzeiger vom 05.04.2017

Gemeindebrief Rhauderfehn Apri / Mail 2017

Zeitungsartikel des General-Anzeiger vom 07.06.2017